{"id":1456,"date":"2017-11-22T16:00:09","date_gmt":"2017-11-22T15:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.katarinka.sk\/?page_id=1456"},"modified":"2023-01-05T13:23:51","modified_gmt":"2023-01-05T12:23:51","slug":"zivotopis-jana-apponyiho","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.katarinka.sk\/de\/kloster-katarinka\/geschichte\/biografie-von-jan-apponyi\/","title":{"rendered":"Biografie von J\u00e1n Apponyi"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_2083\" aria-describedby=\"caption-attachment-2083\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2083\" src=\"https:\/\/www.katarinka.sk\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/J\u00e1n_Apponyi-235x300.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.katarinka.sk\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/J\u00e1n_Apponyi-235x300.jpg 235w, https:\/\/www.katarinka.sk\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/J\u00e1n_Apponyi-768x982.jpg 768w, https:\/\/www.katarinka.sk\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/J\u00e1n_Apponyi.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2083\" class=\"wp-caption-text\">Darstellung der Erscheinung von der heiligen Katharina von Alexandrien an J\u00e1n Aponyi aus dem Jahr 1618.<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>\u00dcbersetzung der Biografie von J\u00e1n Apponyi, dem die heilige Katharina an dem Standort des Klosters erschienen ist, nach der historischen Quelle aus dem Jahr 1768.<\/p>\n<blockquote>\n<div class=\"center\"><\/div>\n<p>In der Einsiedelei, benannt nach der heiligen Katharina, inmitten des Waldes, wo B\u00e4ume hoch in den Himmel wachsen, auf einem sch\u00f6nen Ort, den der Sch\u00f6pfer selbst wohl f\u00fcr ein Klosterstandort auserw\u00e4hlt hatte, dort ist die heilige Jungfrau Katharina einem B\u00fcrger von Dechtice erschienen, als dieser dort betete (Dechtice ist eine kleine Gemeinde in Komitat Pressburg, zu der der Ort\u00a0 Katar\u00ednka geh\u00f6rt). Die Jungfrau gab ihm &#8211; der Legende nach &#8211; die Gedanke ein, eine Kapelle an diesem Ort aufzubauen. Sie sagte auch das voraus, dass dieser Ort einst von vielen Gl\u00e4ubigen besucht wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem der Bericht \u00fcber diese Ereignissen sich verbreitet hatte, bauteten die Bewohner von Dechtice hier aus eigenen Mitteln eine Holzkapelle.\u00a0 Als diese fertig war, kamen viele Gl\u00e4ubige aus der ganzen Umgebung hier in Gruppen von gro\u00dfer Zahl, besonders am Ostermontag und Heiligergeist-Montag.<\/p>\n<p>Unter diesen war auch ein Mann namens J\u00e1n, der dem ansehnlichen Geschlecht Apponyi entstammte. Der Bursche, die Heiligkeit dieses Orts sehend, entschloss sich unter der F\u00fchrung des Heiligen Geistes, dass er hier als Eremit zu leben beginnt. Bald danach verabschiedete er sich von der Gnade seines Elternhauses und\u00a0 lie\u00df sich in einer H\u00f6hle in der N\u00e4he der Holzkapelle auf diesem Berg nieder. Hier ist ihm als einem gottesf\u00fcrchtigen Dechticer die heilige Katharina erschienen, als er in seiner H\u00f6hle betete. Heute schlie\u00dft die Kirchenapsis diese H\u00f6hle um und die Erscheinung fand auf der linken Seite des Hauptaltars statt. Der Bursche lebte in seiner Einsiedelei ein ganzes Jahr lang, fortsetzend in sienen Betrachtungen in Einsamkeit. Im Verlauf dieser Zeit versuchten seine Freunde und Verwandte ihn in das Elternhaus zur\u00fcck zu bringen &#8211; mal mit Drohung, mal mit Bitte bem\u00fchten sie sich, ihn zu \u00fcberreden, mit der wilden Lebenweise, die seiner erhabenen Herkunft nicht w\u00fcrdig ist, Schluss zu machen. Aber als der junge Eremit mit einem unbeugsamen Geist all dem widerstand, verschleppten sie ihm gewaltsam zur\u00fcck in sein Elternhaus. In der ersten Nacht starb er leise. (Schon auf dem Weg schluchzte und seufzte er den Wunsch, lieber zu sterben als sich von der Dienst an Gott, dem er sich ganz und gar hingab, zu trennen oder sich von weltlicher Sch\u00f6nheit verf\u00fchren uz lassen).<\/p>\n<p>Nach seinem Weggehen besuchten die Menschen noch eifriger nicht nur die Kapelle, sondern auch die H\u00f6hle, in der die heilige Katharina erschienen ist.<\/p>\n<p>Teils aus dem Erz\u00e4hlen der Anderen, teils aus der eigenen Erfahrung erfuhr diese Fakten der Graf Kristof Erd\u00f6dy, Herr dieses Herrenguts,\u00a0 und zusammen mit seiner geliebten Frau Anna Maria Ungnad lie\u00df er f\u00fcr die Kleinen Br\u00fcder unserer marianischen Provinz ein Kloster bauen und bald brachte er die Ordensbruder dort im Jahre 1618&#8230;&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<blockquote>\n<p class=\"right\"><i>K\u00f3sa Jen\u0151 &#8211; Ordensgeschichte aus Manuskript. 1768. S\u00fcmeg, S.486 ff.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Hinter dem Hauptaltar der Kirche der heiligen Katharina von Alexandrien an der Grenzen der Gemeinde Nah\u00e1\u010d in Komitat Pressburg befand sich eine H\u00f6hle. In dieser f\u00fchrte einer Legende nach der junge Baron Jan Apponyi Eremitenleben. Hier erschien dem jungen Eremiten, wie das Volk es glaubt, die Martyrerin heilige Katharina und sagte zu ihm, dass dort Kirche zu ihrer Ehre aufgebaut werden sollte.<\/p>\n<p>Man sagt auch, dass viele Kranken in der H\u00f6hle und in der Kirche geheilt wurden. Einmal schneite es sehr viel und die Br\u00fcder konnten das Kloster nicht verlassen. Pl\u00f6tzlich erschien eine Frau mit Korb voll von Brot und gab den M\u00f6nchem Almosen. Als sie sich bei ihr bedanken wollten, war sie weg. Es war die heilige Katharina selbst.<\/p>\n<p class=\"right\">\n<\/blockquote>\n<p class=\"right\"><i>Nagy B\u00e9ni: F\u00f6rderer der Franziskanner Pavol Eszterh\u00e1zy (Eszterh\u00e1zy P\u00e1l n\u00e1dor a ferencesek j\u00f3tevoje). Eger, 1903, S. 26.<\/i><br \/>\n<i>P\u00e1mer L\u00e1szl\u00f3: \u00dcber die wenig bekannten Eremiten (Kev\u00e9sb\u00e9 ismert remet\u00e9krol), \u010dasopis Katholikus Szemle, 1909, S. 53.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>\u00dcber den Eremiten J\u00e1n Apponyi hat Schuljugend aus dem Jesuitengymnasium ein Jesuitendrama in Ko\u0161ice\u00a0 (1763) und in Bud\u00edn (1767)\u00a0 aufgeg\u00fchrt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"right\"><i>Tak\u00e1cs J\u00f3zsef: Jesuitendrama (Jezuitsk\u00e1 \u0161kolsk\u00e1 dr\u00e1ma), Budapest 1937. II.\u00a0 118, 125.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"center\">\u00dcbersetzung der historischen Texten ins Slowakische: Franti\u0161ek M\u00e9sz\u00e1ro\u0161 (c) 1999<\/div>\n<\/blockquote>\n<div class=\"center\"><\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcbersetzung der Biografie von J\u00e1n Apponyi, dem die heilige Katharina an dem Standort des Klosters erschienen ist, nach der historischen Quelle aus dem Jahr 1768. 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